„Das Nest haben die Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Zentralen Betriebshof selbst gebaut“, lobt Michael Lauche, Betriebsleiter des ZBH, „und stellt einen weiteren Baustein in der ökologischen Ausrichtung der Marler Friedhöfe dar.“ Es besteht aus Baumstämmen und Holzelementen. „Wir haben außerdem Weidenruten für den Rand geflochten und Stroh sowie Moos zum Auspolstern verwendet“, erklärt Friedhofsmeister Uwe Stief.
Standort auf dem Friedhof in Hamm
Der Standort, die Erweiterungsfläche des Friedhofes in Hamm, wurde mit Bedacht gewählt: „Um den Standort herum sind viele Wiesen, außerdem sind die Lippeauen nah, und es befinden weniger hohe Bäume in der Nähe, die das Nest stören könnten“, erklärt Stief. Storche benötigen feuchte Wiesen und einen erhöhten Standort. Darüber hinaus ist das Gebiet wenig bebaut.
Gemeinschaftsprojekt vieler Mitarbeitenden
Das neue Storchennest ist ein Gemeinschaftsprojekt der Abteilungen Forst, Friedhof, Schreinerei und Werkstatt. Jetzt hofft der Betriebshof darauf, dass Storche hier ein neues Nistplätzchen finden. Erfahrungsgemäß kann dies durchaus einige Jahre dauern. Drücken wir die Daumen! Im Frühling kehren die Weißstörche aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück nach Europa, wo sie ihre Nester anlegen und brüten.