Erstmalig gab es bereits 2015 eine intensive Straßenverkehrszählung. Diese Zählungen finden übrigens grundsätzlich alle fünf Jahre statt, mussten aufgrund von Corona aber um ein Jahr auf 2021 verschoben werden.
Kameras sind bereits aufgebaut
Aufmerksame Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer können aktuell vor Ort an verschiedenen Stellen aufgebaute Kameras entdecken. Dabei werden nicht nur Autos oder Motorräder, sondern auch Radelnde erfasst. Der Datenschutz hat dabei natürlich oberste Priorität. Personen oder Kennzeichen bleiben aufgrund der verpixelten Erfassung selbstverständlich anonymisiert.
Manuelle Zählung folgt ebenfalls
Neben der elektronischen Messung wird an bestimmten Abschnitten darüber hinaus manuell gezählt. Mit entsprechenden Zählblättern, den sogenannte Strichlisten, werden die Verkehrsströme vom Straßenrand oder an den Autobahnen auf Brücken manuell von Mitarbeitenden erfasst.
Ergebnisse werden für 2026 erwartet
Die bundesweiten Straßenverkehrszählungen finden quasi rund um die Uhr statt, also auch an Wochenenden sowie in den Ferien Werktage und dauern das gesamte Jahr. Nach Auswertung der Daten und einem Abgleich stehen die Ergebnisse wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 zur Verfügung.
Beurteilung der Leistungsfähigkeiten
Sinn und Zweck der Aktion ist eine belegbare Beurteilung der Leistungsfähigkeiten von Straßen und Signalanlagen. Aber auch für Mobilitätskonzepte und die gesetzlich verpflichtende Lärmaktionsplanung sind die Zahlen zwingend erforderlich.