Breite Produktpalette
Der Produktpool ist prall gefüllt – mit einer Auswahl von knapp 6.000 Produkten ist Döring breit aufgestellt. Aus dem einstigen Spezialbetrieb für Zubehör zur Kleintierhaltung und -präsentation ist heute ein mittelständisches und international gefragtes Unternehmen für Blechbearbeitung, Stahlbau und Oberflächentechnik geworden. Die Unternehmensgeschichte ist lang und reicht bis ins Marl der 1960er-Jahre zurück. Dabei zeigen die Entwicklungen in der Vergangenheit vor allem eins: Döring ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen, für das die Prozessoptimierung und die Produktqualität an vorderster Stelle kommt. „Wir stehen für Qualität und Zuverlässigkeit. Uns ist wichtig, dass wir unseren Kunden etwas Ordentliches liefern, deshalb geben wir für jedes unserer Produkte auch immer 20 Jahre Garantie“, erklärt Geschäftsführer Malte Döring.
Industrie 4.0
Hochentwickelte Maschinen biegen und stanzen einen ganzen Stapel Metallbleche und ein Roboter wickelt versandfertige Produktpaletten mit Folie ein – hier wird Industrie 4.0 gelebt. Bei dem Rundgang durch die Produktionshallen wurde deshalb allen Besucherinnen und Besuchern klar, dass hier die Metallverarbeitung ganz neue Dimensionen annimmt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen. „Wir investieren in Technik, die unsere Mitarbeiter unterstützt. Die Maschinen beschleunigen unsere Arbeitsabläufe, aber letztendlich sind unsere Mitarbeiter der Maschine einfach überlegen“, so Malte Döring.
Das betrifft nicht nur die zahlreichen Mitarbeiter in der Verarbeitung, sondern auch jene Mitarbeiter hinter den Computern. Durch ihre hauseigenen Ingenieure und technischen Zeichner kann Döring schnell auf eingehende Anfragen reagieren und zeitnah erste Prototypen anfertigen. Dadurch ist das Unternehmen nicht nur flexibel in der Fertigung, sondern häufig auch günstiger, da die Prototypen nicht erst teuer eingekauft werden müssen.
Nachhaltige Produktion
Industrie muss nicht immer schlecht für die Umwelt sein. Um ihre Produktion so ökologisch wie möglich zu gestalten, bezieht Döring ihre Metallbleche aus den Niederlanden und greift auch bei anderen Ressourcen auf nachhaltigere Alternativen zurück. So wird statt Tropenholz, robusteres Holz aus Bambus oder Kunststoff aus recyclebarem Material verwendet.
Pulverbeschichtung für die Nachhaltigkeit und Langlebigkeit
Vor Ort konnten sich die Besucher auch einen konkreten Überblick über die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft verschaffen. Die 250 Meter lange Kette der Pulverbeschichtungsanlage zeigt, dass auch in der Beschichtung nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch durchaus lukrativ ist. Nicht nur ist das Pulverbeschichten ein umweltbewusstes Lackierverfahren, da hier keine schädlichen Stoffe wie Lösungsmittel zum Einsatz kommen. Auch bleibt der im Prozess entstehende Überschuss immer im Kreislauf. Dadurch kann dieser dann bei der nächsten Beschichtung wiederverwendet werden. Für die Endkunden ist dieses Vorgehen ebenfalls von Vorteil – da alle Teile unter der Beschichtung verzinkt sind, bleibt das Produkt auch bei kleinen oder großen Kratzern rostfrei.
Investitionen in die Zukunft
Trotz namenhafter internationaler Kunden ist Malte Döring auch bewusst, dass sie sich Stillstand nicht erlauben können. Der chinesische Markt drängt und die Energiepreise steigen weiter. Aus dem Grund investiert das Unternehmen sowohl in neue Produktionskapazitäten als auch in Wege um die Energiekosten zu senken. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt zwar nicht den gesamten Stromverbrauch ab, allerdings kann damit ein Teil der Energiekosten eingespart werden. Auch durch die Investition in neue Produktionsanlagen erhofft sich Döring neue Positionen im Markt.