Vorsichtsmaßnahme: City-See ist abgesperrt

Nachdem die Stadt Marl Hinweise auf Blaualgen im City-See erhalten hat, wurde in Absprache mit der unteren Wasserbehörde Kreis Recklinghausen und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) als Vorsichtsmaßnahme der Bereich mit Flatterband abgesperrt.

Blaualgen können bei Kontakt u.a. Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen. Die Toxine sind giftig, verunreinigtes Wasser sollte nicht verschluckt werden. Besonders gefährdet sind Haustiere und kleine Kinder. Deshalb die eindringliche Bitte der Stadt: Keine Hunde aus dem Gewässer trinken lassen und Kinder auf Abstand halten.

See wurde untersucht

Nachdem Anfang Juli dieses Jahres tote Wasservögel am Loemühlenteich in Marl gefunden und Anfang August tote Wasservögel am City-See gemeldet worden waren, bestand zunächst die Vermutung auf Botulismus im Gewässer in der Stadtmitte – das war auch das Ergebnis einer zuvor vorgenommenen Untersuchung der beiden Seen. 

„Wir arbeiten gemeinsam mit den anderen Behörden und mit Hochdruck an einer Lösung“, erklärt Bürgermeister Thomas Terhorst. Akute Sofortmaßnahmen wie das Einleiten von Frischwasser seien weiterhin kritisch zu betrachten, würden diese doch im flachen Teich und der dadurch gegebenen Durchmischung sowie Aufwirbelung von Sedimenten dafür sorgen, dass sich die Bakterien und Toxine noch mehr verteilen können.

Grundlegendes Gewässerkonzept

Langfristig arbeitet die Stadt Marl an einem grundlegenden Gewässerkonzept für die städtischen Gewässer wie Loemühlenteich und City-See, um weiteren Vorfällen vorzubeugen – selbstverständlich in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden beim Kreis sowie dem LANUK.

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Die Stadt Marl hat schnell reagiert und den Zentralen Betriebshof damit beauftragt, den City-See abzusperren sowie Warnschilder aufzustellen. Foto: Stadt Marl / Pressestelle