Verkehrszählungen starten jetzt im Stadtgebiet

Die Stadt Marl hat ein Verkehrsplanungsbüro damit beauftragt, für einen möglichen neuen Autobahnanschluss zur A52 an der Hülsbergstraße eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Das Büro wird deshalb in den Kalenderwochen 21 (18. bis 23. Mai) und 24 (8. bis 13. Juni) an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Verkehrszählungen angehen. Ziel der Studie ist es, eine zusätzliche leistungsfähige Anbindung an das überregionale Straßennetz (A 52) näher zu untersuchen und die bereits als Vorzugsvariante identifizierte Lösung (zusätzliche Anschlussstelle) fachlich zu untermauern. 

Leistungsfähigkeit wird untersucht

Dabei sollen insbesondere die verkehrliche Leistungsfähigkeit sowie die planerische und genehmigungsrechtliche Umsetzbarkeit nachgewiesen werden. Die Ergebnisse dienen als wichtige Grundlage für das laufende Bebauungsplanverfahren, weitere Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sowie die anschließenden Planungs- und Genehmigungsschritte.

Neuer Autobahnanschluss als Option

Hintergrund: Ein neuer Autobahnanschluss könnte nicht nur den Verkehr zum Industriepark gate.ruhr mit dem erwarteten Lkw-Verkehrsaufkommen aufnehmen sondern auch andere Verkehrswege im Stadtgebiet entlasten. „Ganz besonders soll durch den geplanten neuen Autobahnanschluss aber die einzige bestehende Hauptzufahrt zu gate.ruhr, nämlich die Carl-Duisberg-Straße, auch langfristig leistungsfähig bleiben“, sagt die Technische Dezernentin Andrea Baudek.

Bund ist verantwortlich

Allerdings entscheidet die Stadt Marl nicht selbst. Denn verantwortlich ist die Autobahn GmbH, die letztendlich entscheidet. Nachgewiesen werden muss unter anderem auch, dass die geplante Abfahrt die Verkehrsflüsse am Autobahnkreuz Marl-Nord und an der nahe gelegenen Abfahrt Marl-Hamm nicht beeinträchtigt.

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Symbolfoto