Obwohl die Krankenkassen bereits seit 2025 für jeden gesetzlich Versicherten eine sogenannte ePA angelegt haben (soweit nicht im Einzelfall widersprochen wurde), wird diese nur von einem Bruchteil der Patientinnen und Patienten genutzt. Kaum jemand hat sich intensiver damit befasst, nutzt sie aktiv und kennt deren Vorteile bzw. Grenzen. Hier setzt der von der insel/VHS und dem Marler Arbeitskreis für Senioren (MAKS) gemeinsam organisierte kostenlose Infoabend an.
Was wird alles gespeichert?
Wer der ePA nicht widersprochen hat, besitzt bereits automatisch eine eigene Akte. Offen ist für viele jedoch, wie sie diese Akte einsehen, verwalten und über App oder Computer freischalten können. Als Fachreferent wurde Andreas Weber (Koordinator Digitaler Lotsendienst vom Seniorenbeirat Recklinghausen) gewonnen, der kompetent und umfassend die verschiedenen Facetten der ePA in den Blick nehmen wird: Was genau verbirgt sich hinter der elektronischen Patientenakte? Welche Daten werden dort gespeichert und wer hat Zugriff darauf? Wie kann ich online meine Gesundheitsdaten einsehen und sind diese wirklich sicher und vor unberechtigtem Zugriff geschützt? Wie kann ich Berechtigungen für eine Einsicht vergeben oder auch verweigern bzw. einschränken?
Verantwortungsvoller Umgang
Nur wer umfassend über dieses digitale Instrument informiert ist, kann verantwortungsvoll damit umgehen und für sich entscheiden. Von daher freuen sich die Kooperationspartner und der Referent, an diesem Abend nicht nur aufklären, sondern auch für offene Fragen zur Verfügung stehen zu können. Zum Abschluss wird es noch Gelegenheit geben, das umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk für ältere Menschen in Marl kennenzulernen.
Kostenlos und ohne Anmeldung
Info: Der Themenabend „Elektronische Patientenakte“ wird am Mittwoch, 18. März 2026 von 17 bis etwa 18.30 Uhr in der insel-VHS (Hauptstelle, Raum P1) an der Wiesenstraße 22 in 45770 Marl stattfinden. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
