Bürgermeister Thomas Terhorst zeigt sich tief betroffen von den Berichten und hat eine umfassende und sorgfältige Prüfung des Sachverhalts veranlasst. „Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst“, betont Terhorst. „Ziel ist es, die damaligen Ereignisse verantwortungsvoll aufzuarbeiten und zu klären, ob es sich um Einzelfälle handelt oder ob es weitere Betroffene gibt.“
Die Stadt Marl bittet mögliche weitere Betroffene, sich vertrauensvoll direkt an den Bürgermeister zu wenden. Hinweise können per E-Mail an buergermeister(at)marl.de oder postalisch an Bürgermeister Thomas Terhorst, Carl-Duisberg-Str. 165, 45772 Marl eingereicht werden. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt.
Terhorst unterstreicht die Bedeutung einer transparenten und gewissenhaften Aufarbeitung – im Interesse der möglichen Betroffenen und zur Klärung der historischen Verantwortung: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden wir auch über weitere Schritte beraten – bis hin zum Vorschlag einer Aberkennung der Stadtplakette und einer möglichen Umbenennung der Schule.“
Über den Fortgang der Prüfungen und mögliche weitere Maßnahmen wird die Stadt Marl den Rat und die Öffentlichkeit in geeigneter Weise informieren.