Bewerben können sich Privatpersonen, Bürgerinitiativen sowie eingetragene gemeinnützige Vereine und weitere engagierte Gruppen mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Marl bewerben, die sich für die Heimatgeschichte einsetzen. Auch Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Marl dürfen Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus Marl für die Auszeichnung vorschlagen.
Engagement und kulturelles Erbe
Ausgezeichnet werden kann unter anderem zum Beispiel langjähriges und kontinuierliches Engagement. Ebenso gefragt sind Projekte, die Marls Stadtgeschichte und kulturelles Erbe öffentlich sichtbar machen – oder frische, innovative Ideen, die Heimatverbundenheit neu und kreativ mit Leben füllen. Denn Heimat muss nicht verstaubt sein: Sie darf erzählen, überraschen, verbinden und anpacken.
5.000 Euro Preisgeld
Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro. Die Preisverleihung findet im November 2026 statt. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Mitgliedern des Rates und der Verwaltung. Der Rat der Stadt Marl hat beschlossen, den Heimat-Preis seit 2019 jährlich zu vergeben und sich am Förderprogramm „Heimat-Preis“ des Landes Nordrhein-Westfalen zu beteiligen. Für das Jahr 2026 liegt ein entsprechender Zuwendungsbescheid vor.
Bewerbung ab sofort möglich
Zu den Preisträgern des vergangenen Jahres zählen die Sinsener Runde, die Mühlradfreunde im Heimatverein Marl e. V. und der Zaubergarten. Alle, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, können sich ab sofort bewerben oder vorgeschlagen werden. Das Antragsformular ist im Internet unter www.marl.de/heimatpreis zu finden oder kann auf Wunsch auch zugesandt werden. Interessierte erhalten weitere Infos telefonisch unter 02365/994236.
Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag muss bis spätestens 16. Oktober 2026 bei der Stadt Marl eingegangen sein: Stadt Marl, Amt für Kultur und Weiterbildung, Stichwort: „Heimat-Preis“, 45765 Marl