Stadt beteiligt sich weiter an Förderprogramm KRiS

Die Stadt beteiligt sich weiter am Förderprogramm Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft (KRiS). Das haben jetzt die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses (HuFa) beschlossen. Durch den Beschluss wird vorbehaltlich der Zustimmung durch den Rat ein größeres Areal in der Stadtmitte und im Ortsteil Brassert zum entsprechenden Gestaltungsraum.

Bei den Flächen handelt es sich um die Straßenzüge Im Beisen / Mittelstraße, Straßenzüge Fritz-Haber-Straße / Hagenstraße sowie zwischen Hervester-Straße, Schillerstraße und Brassertstraße, die Straßenzüge nördlich der Bonifatiusstraße und westlich der Sickingmühler Straße und die Flächen am „östlichen Arm“ entlang Schreierstraße und Drewerstraße, Friedenspark und Rathausparkplatz. Dort sind Einzelmaßnahmen zur Regenwasserabkopplung förderfähig. Beispiele dafür sind die Begrünung von Dächern und Fassaden, neue Versickerungsmulden und die Entsiegelung von Flächen.

Das Land NRW fördert diese Maßnahmen zu 60 Prozent, während Emschergenossenschaft und Lippeverband das Ganze weiter aufstocken. Privateigentümer werden am Ende zu 90 Prozent gefördert werden, kommunale Maßnahmen sogar zu 100 Prozent. Neben den vermutlich privaten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie den in Marl vertretenen Wohnungsbaugesellschaften beabsichtigt die Stadt ebenfalls aktiv mit eigenen Projekten am Förderprogramm teilzunehmen. Dazu zählen die Um- und Neugestaltung des Schulhofs der August-Döhr-Schule sowie die Neugestaltung des rückwärtigen Rathausparkplatz. 

„Mit der Teilnahme am Förderprogramm und eigenen Maßnahmen zur Neugestaltung leisten wir als Stadt einen wichtigen Beitrag dazu, urbane Räume an den Klimawandel anzupassen und Marl nachhaltig sowie klimaresilient weiterzuentwickeln“, sagt die Technische Dezernentin Andrea Baudek. Der HuFa-Beschluss steht unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Vorgaben und möglicher Auflagen der Kommunalaufsicht. Voraussetzung für die Fördermittel ist, dass mindestens 25 Prozent der Flächen neugestaltet werden.

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