Der Beschluss des Rates war einstimmig. „Ein gutes Zeichen“, wie Bürgermeister Thomas Terhorst meint. „Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Das Förderprogramm ist wichtig, reicht aber bei Weitem nicht aus, um den tatsächlichen Sanierungsbedarf überall zu decken“, betont Terhorst. „Wir gehen in Marl mit gut vorbereiteten, wichtigen Projekten ins Rennen. Deshalb hegen wir die berechtigte Hoffnung, dass wir berücksichtigt werden.“
Sanierung der Sportanlage
Geplant sind etwa die Sanierung der Sportanlage an der Willy-Brandt-Gesamtschule, der Ersatzneubau von Schulungs- und Sozialräumen der DLRG, die Erneuerung des Kunstrasens an der Sportanlage „Triple X“ sowie umfassende Maßnahmen im Bürgerbad Hüls und im Guido-Heiland-Bad. Außerdem soll die Sportanlage Loekamp saniert und erweitert werden, unter anderem mit einem zweiten Kunstrasenplatz und einem neuen Vereinsheim.
Förderanträge sind eingegangen
Darüber hinaus sind zu Beginn des Jahres weitere Förderanträge bei der Verwaltung eingegangen, die aufgrund der zwingend erforderlichen Vorplanungen im aktuellen Förderaufruf nicht berücksichtigt werden können. Allerdings, sofern dies von den Vereinen gewünscht ist, werden die gemeldeten Projekte für den nächsten Förderaufruf im Jahr 2027 vorgemerkt.
Investitionsvolumen von 12,6 Mio. Euro
Das Investitionsvolumen für die Projekte liegt bei insgesamt rund 12,6 Mio. Euro. Das Bundesprogramm ermöglicht eine Förderung von bis zu 75 Prozent, der städtische Eigenanteil beträgt jeweils 25 Prozent und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kommunalaufsicht.
Die Stadt hat die Projekte bereits fristgerecht im Interessenbekundungsverfahren angemeldet. Nach Abschluss des bundesweiten Auswahlverfahrens soll über die endgültige Antragstellung entschieden werden.