„Junge Menschen sind das Fundament unserer Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dieses Fundament zu erhalten. Und so sind die Sanierung und die Wartung auch Investitionen in die Zukunft unserer Kinder“, sagt Bürgermeister Thomas Terhorst, der sich bei einem Besuch jetzt selbst ein Bild von den Arbeiten in den jeweiligen Schulen machte.
Neue Böden und Malerarbeiten
So gab es beispielsweise neue Böden in der Haard-Johannes-Schule, Grundschule Sickingmühle, Overbergschule und Martin Buber Schule. Aber auch die Malerfirmen waren ordentlich im Einsatz. Sie strichen Wände und Decken in der Haard-Johannesschule, Scharounschule, Willy-Brandt-Gesamtschule, in der Martin-Luther-King-Schule, im Gymnasium im Loekamp, im Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium und in der Erst-Immel-Realschule.
Sonnenschutz für die Fenster
Für den kommenden Sommer und Spätherbst besser gerüstet sein werden die Canisiusschule, die Pestalozzischule und die Willy-Brandt-Gesamtschule, die an den Fenstern Sonnenschutz-Folien erhalten haben.
Schwimmbad noch geschlossen
Darüber hinaus hat die Stadt in der Martin-Buber-Schule die Duschpaneele im Schwimmbad erneuert sowie an unterschiedlichen Stellen Betonsanierungen und Fliesen- und Fugenarbeiten ausgeführt. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Schäden muss das Schwimmbad allerdings noch kurze Zeit geschlossen bleiben.
LED-Beleuchtung spart Energie
Eine Umstellung auf LED-Beleuchtung gab es in Teilabschnitten und einigen Räumen im Albert-Schweitzer-Geschwister-Scholl-Gymnasium, in der Ernst-Immel-Realschule, in der August-Döhr-Schule (dort wurde auch die Hauptabsperrung zur Wasserversorgung der Turnhalle getauscht), der Glück-Auf-Schule und in der Canisiusschule. Hinzu kamen einige Arbeiten an der Wasserversorgung, Elektrik und an Heizungen, die zahlreiche Standorte im gesamten Stadtgebiet betrafen.
Temporäre Klassenraummodule
„Baulich“ hat sich darüber hinaus etwas an zwei Standorten getan. Denn an der Overbergschule, wo zwei Klassen Platz finden werden, und am Gymnasium im Loekamp, wo gleich sechs Klassen Unterrichtsräume finden, wurden sogenannte Klassenraummodule aufgestellt. Bereits im Juni hatten die Arbeiten begonnen und wurden jetzt abgeschlossen.
Die temporären Klassenräume sind wie alle anderen Klassenräume etwa 70 Quadratmeter groß und mit EDV sowie Whiteboards ausgestattet. Darüber hinaus verfügen die mobilen Klassenräume über Klimageräte, die sowohl heizen als auch kühlen können.
70-Millionen-Euro-Investition
In die Zukunft investiert die Stadt Marl bekanntlich auch an weiteren Schulstandorten. So finden nicht nur regelmäßig Sanierungs- und Renovierungsarbeiten statt, sondern sollen auch bis zum Herbst die temporären Klassencontainer aufgrund aktueller Schulraumbedarfe auch an der Willy-Brandt-Gesamtschule und an der Martin-Luther-King-Schule einzugsbereit werden. Hinzu kommen weitere größere Bauprojekte wie „Neubau Goetheschule“ und „Sanierung Heinrich-Kielhorn-Schule“. Außerdem ist ein Anbau an der Glück-Auf-Schule geplant, genauso wie beispielsweise die Erweiterungen der Willy-Brandt-Gesamtschule, des Gymnasiums im Loekamp, der Bonifatiusschule sowie einige neue Turnhallen. Insgesamt plant die Stadt Marl in den kommenden Jahren von 2026 bis 2029 rund 70 Millionen Euro im Schulbereich zu investieren.