„Mit dem eingebrachten Estrich in Turm I kann es dort nun nahtlos mit den Arbeiten des ersten Bauabschnitts weitergehen“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Terhorst sichtlich erfreut über das Erreichte. „Dieser Meilenstein gibt dem gesamten Großprojekt Vortrieb.“
Zuversichtlich in die Zukunft
Daniela Thorns blickt derweil zuversichtlich auf die kommenden Monate. Durch kontinuierliche Optimierungen und eine flexible Anpassung des Bauablaufs im ersten Bauabschnitt können die Zieltermine für die bauliche Fertigstellung gehalten werden. Demnach soll Turm I bereits im April 2027 baulich abgeschlossen sein. Die Fertigstellung von Turm II ist für Mai 2028 avisiert, während das Zentralgebäude im August 2028 baulich fertiggestellt werden soll.
Optionen werden geprüft
Das wiederum eröffnet der Stadtverwaltung ganz neue operative Möglichkeiten, wie Bürgermeister Thomas Terhorst erklärt: „Wir prüfen intensiv alle Optionen, so dass der Bauablauf entsprechend angepasst werden kann. Das bedeutet im Klartext: Teile des Rathauses können eher in Betrieb gehen als lange Zeit gedacht. Es muss nicht gewartet werden, bis auch der Sitzungstrakt komplett saniert ist.“
Im Innenhof geht es voran
Neben den Fortschritten in Turm I wird auch im Zentralgebäude und in Turm II unter Hochdruck gearbeitet. Die Rohbauarbeiten für das Fundament im Raum der Netzersatzanlage laufen genauso wie die komplexe Elektroinstallationen für die elektrischen Anlagen ausgeführt und der technische Ausbau der Heiz-, Kälte- und Lüftungszentrale fortgeführt werden. Fertiggestellt sind unter anderem bereits die Demontage der Natursteinplatten im großen Innenhof, umfangreichen Abdichtungsarbeiten an den Becken des großen und kleinen Innenhofs, die Gerüstbauarbeiten an der Haifischbrücke der Anschluss der Heizkörper entlang der Glasfassade zu den Innenhöfen sowie die Verlegung der Versorgungs- und Entwässerungsleitungen für die Innenhofbecken. Und in Turm II sind die WC-Rohinstallationen bereits erfolgt
Geduld im zweiten Bauabschnitt
Beim zweiten Bauabschnitt, der den Sitzungstrakt des Rathauses umfasst, ist derzeit noch ein wenig Geduld von allen Beteiligten gefordert. Aufgrund der aktuellen Sperrung des Sitzungstraktes ruhen die baulichen Aktivitäten in diesem Bereich temporär.
Sachverständiger hat Arbeit aufgenommen
Der nächste wichtige Schritt steht jedoch unmittelbar bevor: Aktuell untersucht ein externer Sachverständiger die freigelegten Bereiche eingehend, um im Anschluss sein Fachgutachten zu den möglichen und zu bewertenden Statikproblemen zu erstellen. Auf Basis dieser Ergebnisse wird entschieden, wie die Arbeiten im Sitzungstrakt fortgeführt und optimal in den Gesamtzeitplan integriert werden können bzw. ob die Statik nicht mehr gewährleistet ist.