Diese Schilder werden nun gut sichtbar an mehreren Stellen auf dem Gelände angebracht. „Ziel der Radar-Überwachung ist es vor allem, das Schulgelände wirksamer zu schützen, darüber hinaus aber auch die Streifentätigkeiten des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOM) und Sicherheitsdienstes am ASGSG effizienter zu gestalten und im Idealfall einen Abschreckungseffekt zu erzielen. Dabei soll auch die jetzt installierte und gut sichtbare Beschilderung helfen“, sagt Thomas Terhorst.
Bewegungs- statt Bilddateien
Da die Radartechnologie, die Zusammenarbeit findet hier mit der Firma comNET statt, im Gegensatz zu Kameras ausschließlich Bewegungs- und keine Bilddaten registriert, sind die erhobenen Daten datenschutzkonform. Die Messelemente sind auf dem ASGSG-Schulhof an mehreren Standorten angebracht und erfassen Bewegungen in einem etwa 60 Meter-Radius. So soll der KOM Hinweise erhalten, ob sich Personen unberechtigterweise auf dem Schulhof aufhalten. „Im Bedarfsfall können wir in Zukunft schneller und effizienter reagieren“, sagt Thomas Richter.
Meldung an die KOM-Leitstelle
Halten sich Personen nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Schulhof auf, geht eine Meldung an die Leitstelle des KOM bzw. den beauftragten Sicherheitsdienst, der dann vor Ort nach dem Rechten sieht. Parallel wird in den kommenden Wochen eine Lautsprecherdurchsage geschaltet, die einen Hinweis auf den nicht erlaubten Aufenthalt gibt. Auch hierdurch erhofft sich die Verwaltung bereits einen positiven Effekt.
Datenschutz wird beachtet
„Die Überwachung ist ein sensibles Thema, Dessen sind wir uns selbstverständlich bewusst“, weiß der Bürgermeister. Doch werde strikt auf den Datenschutz geachtet. Sollte sich die Radarüberwachung im Rahmen des Pilotprojektes am ASGSG bewähren, könnte sie in Zukunft an weiteren Orten mehr Sicherheit und Ordnung gewährleisten.