Projekt "RuhrKunstbewegt" im Skulpturenmuseum

Marler Schülerinnen und Schüler präsentierten jetzt zur Eröffnung ihrer Ausstellung im Skulpturenmuseum gemeinsam ihre Arbeiten, tauschten sich über kreative Prozesse aus und gaben Einblicke in ihre individuellen Erfahrungen während des Projekts. Zu sehen sind die Schülerarbeiten aus dem Projekt "RuhrKunstbewegt" noch bis zum 26. Juni 2026.

“RuhrKunstbewegt” ist ein gemeinsames Vermittlungsprojekt der 21 RuhrKunstMuseen und wird von der RWE Foundation gefördert. Im Zeitraum von 2024 bis 2026 eröffnet das Projekt Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu Kunst und Kultur und stärkt insbesondere die kulturelle Teilhabe junger Menschen. Mittlerweile wurde das Gesamprojekt in Essen auch mit einer Fachtagung abgeschlossen.

Drei zentrale Schwerpunkte

In Marl wurde das Projekt von den freien Kunstvermittlerinnen Christa Appel, Fionnuala Maher-Rieck, Lina Ecker und Lisa Puzicha begleitet. Die Workshops orientierten sich an den drei zentralen Schwerpunkten des Skulpturenmuseums Marl – Skulptur, Video- und Klangkunst – und standen in engem Austausch mit den jeweiligen Ausstellungen des Hauses.

175 Kinder und Jugendliche dabei

An den Workshops nahmen insgesamt rund 175 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis siebzehn Jahren aus Gesamtschulen, OGS-Gruppen sowie einem Jugendzentrum teil. Gemeinsam setzten sie sich mit Kunst im öffentlichen Raum auseinander und entwickelten eigene künstlerische Perspektiven auf die Skulpturen im Stadtraum rund um den Creiler Platz. Durch Klang, theatrale und tänzerische Methoden wurden die Werke auf neue Weise erfahrbar gemacht und kreativ aktiviert.

Vielfältige Ergebnisse

Die Präsentation zeigt die vielfältigen Ergebnisse dieser Auseinandersetzung: Entstanden sind Masken, Videoarbeiten, Klangkompositionen sowie zeichnerische und grafische Arbeiten. Einige Projekte wurden zudem von der Künstlerin Rilo Chmielorz und ihren performativen „Denkübungen“ inspiriert, die 2025 im Skulpturenmuseum Marl zu sehen waren.

Teilnehmende im Gespräch

Zur Eröffnung waren neben Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, OGS-Gruppen und einem Jugendzentrum auch die Dezernentin der Stadt Marl, Claudia Schwidrik-Grebe, die Amtsleitung für Kultur und Weiterbildung, Andreas Steinberg, sowie der Museumsdirektor Georg Elben dabei, die es sich nehmen ließen, gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ausstellung anzusehen und kamen mit den Kindern und Jugendlichen über ihre Arbeiten sowie deren Entstehungsprozesse ins Gespräch zu kommen.

Nachhaltig für Kunst begeistern

Museumsdirektor Georg Elben betonte dabei die zentrale Bedeutung von Bildung und Vermittlung für das Skulpturenmuseum Marl: „Kunstvermittlung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Museumsarbeit. Projekte wie “RuhrKunstbewegt ermöglichen es uns, junge Menschen nachhaltig für Kunst zu begeistern und ihnen eigene kreative Ausdrucksformen zu eröffnen.“

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Zahlreiche Schülerinnen und Schüler waren auch bei der Ausstellungseröffnung dabei.

Die Exponate sind noch bis 26. Juni zu sehen.

Das Repertoire der Schülerinnen und Schüler war vielfältig - so gehörte auch eine Videoarbeit dazu. Foto: Stadt Marl / Pressestelle