Durch den Tag führte Frau Wunsch vom Institut Lüttringhaus, die den fachlichen Austausch moderierte und begleitete. Dabei wurde schnell deutlich: Gute Präventionsarbeit funktioniert besonders dann, wenn verschiedene Einrichtungen und Fachkräfte eng zusammenarbeiten und Verantwortung gemeinsam tragen.
Leitgedanke „Gemeinsam achtsam“
Ein zentrales Thema des Fachtags war der Leitgedanke „Gemeinsam achtsam“. Denn Prävention beginnt nicht erst dann, wenn Schwierigkeiten bereits sichtbar werden. Vielmehr geht es darum, früh hinzuschauen, Unterstützungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Raum für Austausch und Vernetzung
Neben fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem Raum für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven. Die teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Jugendhilfe aus ganz Marl diskutierten mit dem Team darüber, wie gelingende Zusammenarbeit, transparente Kommunikation und eine achtsame Haltung die Präventionsarbeit stärken können.
Nachhaltige Unterstützung
Der Fachtag setzte damit ein wichtiges Zeichen für die zukünftige Zusammenarbeit in Marl. Ziel bleibt es, Prävention gemeinsam weiterzuentwickeln, Netzwerke zu stärken und Kinder, Jugendliche sowie Familien frühzeitig und nachhaltig zu unterstützen.
Nach dem Auftakt durch Sozialdezernentin Claudia Schwidrik-Grebe gab das Präventionsteam natürlich auch einen Überblick der diversen Aufgabenbereiche. Zum Team gehören dabei Heike Borkenfeld (Verfahrenslotsin), Jens Flachmeier (Gewaltprävention), Anja Lange (Frühe Hilfen und MarleKin), Theresa Raspel (anonyme Beratung im Kinderschutz) sowie Hanna Wibbeke (Netzwerkkoordination Kinderschutz) und Birgit Glitzner als Abteilungsleitung Soziale Dienste.