Vorgartenwettbewerb: "Naturnah vor der Haustür" in Marl

Die Stadt Marl ruft zum großen Vorgartenwettbewerb „Naturnah vor der Haustür – Marl zeigt Grün“ auf. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Terhorst werden die schönsten sowie klima- und naturnah gestalteten Vorgärten im Stadtgebiet gesucht. Ziel ist es, das private Engagement für Biodiversität, Klimaanpassung und ein attraktives Stadtbild sichtbar zu machen und zu würdigen. Es locken Preisgelder in Höhe von insgesamt 2000 Euro.

„Naturnahe Vorgärten sind ein wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität in unserer Stadt. Sie verbinden Klimaschutz mit bürgerschaftlichem Engagement und zeigen, wie jeder Einzelne aktiv zur Zukunft Marls beitragen kann“, betont Bürgermeister Thomas Terhorst. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich am Wettbewerb zu beteiligen und gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Grün in unserer Stadt zu setzen“, ergänzt die Technische Dezernentin Andrea Baudek. Mit dem Wettbewerb, so der Bürgermeister, setzt die Stadt Marl ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Lebensqualität im urbanen Raum – und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, Teil dieser grünen Bewegung zu werden.

Wertvolle Lebensräume

Naturnahe Vorgärten sind bekanntlich weit mehr als nur ein ästhetischer Blickfang: Sie schaffen wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere, verbessern das Mikroklima und sorgen gerade an heißen Tagen für eine spürbare Kühlung. Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt Marl auf die ökologische Umgestaltung sogenannter Schottergärten. Diese gelten aufgrund ihrer versiegelten Flächen als problematisch, da sie Hitze speichern und Regenwasser nur unzureichend aufnehmen.

Um Interessierte zu unterstützen, stellt die Stadt Marl hilfreiche Informationen zur Verfügung, darunter den Ratgeber „Lebendige Vorgärten“, der praktische Tipps und Anregungen für die naturnahe Umgestaltung bietet.

Attraktive Preisgelder

Die Bewertung der eingereichten Vorgärten erfolgt durch eine fachkundige Jury, bestehend aus der Technischen Dezernentin, Mitarbeitenden des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Vertreterinnen und Vertretern des Umwelt- und Nachhaltigkeitsausschusses sowie Mitgliedern des NABU Marl.

Für die besten Beiträge stellt die Stadt Marl ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung. Die Preise werden wie folgt vergeben: 1. Platz: 600 Euro, 2. Platz: 450 Euro, 3. Platz: 350 Euro, 4. Platz: 250 Euro, 5. Platz: 150 Euro, 6. Platz: 100 Euro, 7./8. Platz: je 50 Euro. 

Teilnahme und Bewerbung

Teilnehmen können alle Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Nutzungsberechtigte von Wohngrundstücken im Stadtgebiet Marl mit einem Vorgarten. Auch Mieterinnen und Mieter können sich mit Zustimmung der Eigentümer beteiligen.

Frist zwischen 30. April und 31. Juli 2026

Berücksichtigt werden naturnah gestaltete, neu angelegte oder ökologisch aufgewertete Vorgärten – insbesondere solche, die aus ehemaligen Schottergärten hervorgegangen sind. Der Bewerbungszeitraum beginnt am 30. April 2026 und endet am 31. Juli 2026. Neben dem ausgefüllten Anmeldeformular müssen mindestens drei aktuelle Fotos des Vorgartens (Vorher-/Nachher-Bilder sind ausdrücklich erwünscht) eingereicht werden. Die Bewerbung kann schriftlich per Post an die Stadt Marl, Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Carl-Duisberg-Str. 165, 45772 Marl oder per E-Mail an amt68(at)marl.de erfolgen.

Bewertungskriterien

Die Jury bewertet die eingereichten Vorgärten insbesondere nach folgenden Kriterien:

Ökologische Qualität und Artenvielfalt: Einsatz heimischer Pflanzen, Blühvielfalt und Lebensräume für Tiere

Beitrag zum Klimaschutz: geringe Versiegelung, gute Wasserversickerung und kühlende Vegetation

Umwandlung von Schottergärten: besonders positiv bewertet bei nachweisbarer Umgestaltung

Gestalterische Kreativität: individuelle Konzepte, harmonische Gestaltung und innovative Begrünung

Alle Details zum Wettbewerb gibt es unter www.marl.de/vorgartenwettbewerb

Zurück

Rufen zum Wettbewerb auf: (v .l.) Andrea Baudek (Technische Dezernentin der Stadt Marl), Vivien Wiers (Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit), Bürgermeister Thomas Terhorst, Erwin und Erika Gebauer (NABU), Kira Volle und Christian Ueckert (Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit). Foto: Stadt Marl / Pressestelle

Symbolfoto Stadt Marl