Nachbarschaftshelferkurs ist erneut ein großer Erfolg

Überwältigt von der Nachfrage - der fünfte Nachbarschaftshelferkurs der Stadt Marl war ein voller Erfolg. Mit so einer großen Resonanz hatten die Mitarbeitenden des Planungsteams (Stadt Marl, AWO und Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Ruhr) wahrlich nicht gerechnet. Die angebotenen Plätze waren bereits nach kürzester Zeit vergeben.

Bereits zum zweiten Mal war der Kurs in diesem Jahr angeboten worden: Nach dem überaus erfolgreichen Termin im April fand jetzt im Juli aufgrund der großen Nachfrage eine Neuauflage statt. Insgesamt zehn Teilnehmende wurden an zwei Tagen kostenlos und umfassend auf ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer vorbereitet. Dabei erhielten sie Einblicke in die Grundlagen der Ersten Hilfe, rechtliche Bedingungen, Kommunikation sowie einfache pflegerische Unterstützungsleistungen. 

Angehörige entlasten

Der Nachbarschaftshelferkurs verfolgt das Ziel, pflege- und hilfebedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen und gleichzeitig pflegende Angehörige zu entlasten. So kann ein möglichst langer Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung ermöglicht werden.

Wissen und Informationen

Organisiert wurde der Kurs von der Altenhilfekoordination und Pflegeberatung (BIP) der Stadt Marl, der AWO Demenzberatung und dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Ruhr. In angenehmer Atmosphäre erhielten die Teilnehmenden viel Wissen und hilfreiche Informationen. 

Entlastungsbeitrag nutzen

Übrigens: Menschen mit einem Pflegegrad steht ein monatlicher Entlastungsbetrag von 131 Euro zur Verfügung. Dieser kann beispielsweise für anerkannte Nachbarschaftshilfe, Einkaufhilfen, gemeinsame Aktivitäten oder die Begleitung zu Arztterminen genutzt werden. 

Am Ende des Kurses konnten die Teilnehmenden nicht nur wertvolles Wissen und praktische Erfahrung mitnehmen, sondern auch ihr Zertifikat in Empfang nehmen.

Zurück

Über den erfolgreichen Abschluss der Teilnehmenden freuen sich die Organisatorinnen Judith Haase (Demenzberatung AWO, l.) und Sevgi Erdag (Altenhilfekoordination der Stadt Marl. r.). Nicht im Bild sind Caroline Glücksberg und Lisa Dünheuft (BIP der Stadt Marl) sowie Kerstin Marohn-Ranft (Altenhilfekoordination der Stadt Marl). Foto: Stadt Marl