„Die Menschen in Marl sollen sich in ihrer Stadt sicher fühlen. Mit den zusätzlichen Kräften stärken wir die sichtbare Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes. Wir sorgen dafür, dass die Mitarbeitenden noch besser in der Stadtmitte, in den Stadtteilen und an bekannten Schwerpunkten ansprechbar sind“, sagt Bürgermeister Thomas Terhorst. Die Besetzung der Stellen sei ein wichtiger Baustein, um schneller auf Hinweise aus der Bürgerschaft reagieren und ordnungsrechtliche Maßnahmen konsequenter umsetzen zu können.
Vielfältige Aufgaben
Der Kommunale Ordnungsdienst ist regelmäßig im Stadtgebiet unterwegs und übernimmt vielfältige Aufgaben: Die Mitarbeitenden sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, kontrollieren öffentliche Plätze und Grünanlagen, melden Verunreinigungen oder Sachbeschädigungen und achten auf die Einhaltung städtischer Regeln. Dazu gehören auch Themen wie Schulwegsicherung, Jugendschutzkontrollen, die Überwachung des ruhenden Verkehrs und gemeinsame Streifen mit der Polizei.
„Mehr Personal bedeutet nicht nur mehr Kontrolle, sondern vor allem mehr Prävention“, betont Bürgermeister Thomas Terhorst. „Wenn der Kommunale Ordnungsdienst sichtbar unterwegs ist, frühzeitig das Gespräch sucht und bei Problemen schnell reagiert, stärkt das das Sicherheitsgefühl und hilft, Konflikte gar nicht erst größer werden zu lassen.“
Einsätze flexibler planen
Ein Schwerpunkt bleibt die stärkere Präsenz an Orten, an denen es wiederholt zu Ordnungsstörungen, Vermüllung oder Vandalismus kommt. Die zusätzlichen Kräfte sollen dazu beitragen, Einsätze flexibler zu planen, Hinweise aus der Bevölkerung schneller aufzunehmen und die Zusammenarbeit mit Polizei, Einrichtungen, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren vor Ort weiter zu intensivieren.
Das Vorgehen knüpft an das im Dezember vorgestellte Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit und Ordnung an. Darin setzt das Ordnungsamt der Stadt unter anderem auf einen stärker präsenten KOM, zusätzliche Kontrollen, moderne Technik zur Prävention und eine engere Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.