Seit dem Baubeginn im Dezember 2024 hat sich einiges getan. Es wurde ein neuer Gebäudeteil geschaffen, der den offenen Ganztag deutlich stärkt. Entstanden sind helle, freundliche Räume – darunter zwei flexibel nutzbare Mehrzweckräume, eine Küche sowie ein Speiseraum, der nach dem Mittagessen ebenfalls vielseitig genutzt werden kann. Das Gebäude fügt sich optisch harmonisch in den Bestand ein und überzeugt mit einer farbenfrohen Gestaltung sowie nachhaltigen Bauelementen wie einem begrünten Dach.
Invest von rund 1,6 Mio. Euro
Thomas Terhorst weiter: „Mit einer Investition von rund 1,6 Millionen Euro in den Anbau setzen wir ein klares Zeichen für gute Bildung und gute Betreuung. Denn gute Bedingungen für Kinder entstehen nicht nur durch engagierte Menschen, sondern auch durch Räume und Flächen, in denen sie sich wohlfühlen und gut entwickeln können.“
Kinderwünsche wurden erhört
Auch draußen hat sich das Bild grundlegend verändert: Wo zuvor ein schwer nutzbarer Erdwall mit Sicherheitsrisiken war, lädt heute ein durchdachtes Außengelände zum Spielen, Bewegen und Verweilen ein. Neue Wege verbinden Schule, OGS, Sportplatz und Spielbereiche sinnvoll miteinander. Die Spielgeräte wurden gemeinsam mit der Schule ausgewählt und bieten abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Zusätzlich wurde ein Sandsteinhalbkreis als gestalterisches und funktionales Element integriert. Und so freute sich Schülersprecher Lucas vor allem über die neuen Schaukeln: „Das war unser Wunsch. Es ist toll, dass wir gehört und mitbestimmen durften.“ Bürgermeister Thomas Terhorst bezeichnete dies als ein gutes Beispiel für die Einbindung von Kindern in städtische Entscheidungen und appellierte an die Kinder, sich später z.B. im Kinder- und Jugendparlament mit ihren Vorstellungen einzubringen.
Bäume für eine grüne Umgebung
Besonderen Wert wurde auf eine klare Struktur und eine kindgerechte Gestaltung gelegt im Außenbereich gelegt: Neue Hecken schaffen Orientierung, während frisch gepflanzte Bäume für eine grüne Umgebung sorgen. Zusätzlich erleichtern ebene Flächen und verbesserte Zugänge künftig die Nutzung und Pflege des Geländes.
Schulchor singt
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Grundschule Sickingmühle verfügt nun über deutlich bessere Bedingungen für Betreuung, Bewegung und gemeinsames Lernen – ein echter Gewinn für die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulumfeld. Gemeinsam mit Schulleiterin Silke Junietz, Mitarbeitenden der OGS sowie der Stadtverwaltung gab es jetzt die kleine, standesgemäße Einweihungsfeier für die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium. Mit dabei waren auch OGS-Leiterin Rebecca Schwarz sowie Barbara Wolthaus (Fachbereichsleitung der AWO, die die OGS-Betreuung verantwortet). Und auch der Schulchor ließ es sich nicht nehmen, Marls Bürgermeister mit einigen Liedern zu begrüßen.