„Dieses erste Gespräch auf Augenhöhe war ein sehr guter Austausch und lässt auf eine mögliche Zukunft des Badeweihers hoffen. Das ist eine sehr positive Nachricht, zeigt aber auch die Herausforderungen“, so Thomas Terhorst nach dem ersten Treffen. Und die Technische Dezernentin Andrea Baudek ergänzt: „Die von allen Seiten bekundete Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist eine gute Basis für eine weitere Lösungsfindung.“ Denn grundsätzlich sei Evonik durchaus bereit, eine sinnvolle Folgenutzung zu prüfen. Welche Rahmenbedingungen im Detail notwendig sein werden, sollen weitere Gespräche zeigen.
Keine leichte Entscheidung
„Wir haben uns die Entscheidung zur Schließung des Badeweihers nicht leicht gemacht. Eine Folgenutzung hängt von vielen Faktoren ab – der mögliche zukünftige Betreiber muss insbesondere ein umfassendes Sicherheitskonzept gewährleisten und verantworten,“ sagt Dr. Olaf Breuer, Standortleiter für die Evonik-Einheiten in Marl.
Planungen ableiten
Mit am Tisch saß auch Claudia Meister, die Gründerin der Bürgerinitiative zum Erhalt des Badeweihers, und ihre Mitstreiterin Asma Houssein. „Wir werden die weiteren Schritte nach den Informationen aus dem heutigen Gespräch mit der Arbeitsgruppe der Bürgerinitiative und Interessierten besprechen und daraus weitere Planungen ableiten“,, so Claudia Meister.
30.000 Gäste im Jahr
Ende April hatte Evonik bekanntlich bekanntgegeben, sich konsequent auf das operative Geschäft zu konzentrieren und angesichts der wirtschaftlichen Lage den Badeweiher zu schließen. Bis zu 30.000 Gäste nutzen im Sommer den Naturweiher als Freibad.