Bürgerdialog zur Neugestaltung des Friedensparks

Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten jetzt im Rahmen einer Bürgerversammlung erneut die Gelegenheit, sich über die Neugestaltung des Friedensparks zu informieren. Gemeinsam mit Sebastian Fauck vom Planungsbüro „Rehwaldt Landschaftsarchitekten“ stellten die Technische Dezernentin Andrea Baudek sowie Mitarbeitende der Stadtverwaltung bei einem Rundgang durch den Park die aktuellen Planungen vor und beantworteten Fragen der Teilnehmenden.

An mehreren Stationen im Park wurde der aktuelle Stand der Planungen erläutert. Besonders groß war unter anderem das Interesse der Mitglieder des Heimatvereins an den Plänen rund um das Friedenshaus. Deren Anliegen und Anregungen sollen in die weitere Planung einbezogen werden.

Aufwertung der Stadtmitte

Auch der Übergang zwischen Friedenspark und Citysee stand erneut im Mittelpunkt vieler Fragen. Sebastian Fauck machte dabei noch einmal deutlich, welche wichtige Rolle der Friedenspark für die Aufwertung der Stadtmitte und die weitere Entwicklung der Innenstadt spielt. An eine Planung an so zentraler Stelle werden immer die verschiedensten Anforderungen gestellt, die sich zum Teil dann auch widersprechen. Im Rahmen des Planungsprozesses gilt es dann, den bestmöglichen Kompromiss Der Park bildet das zentrale Freiraumelement zwischen Rathauskomplex und dem neuen Kultur- und Bildungszentrum.

Möglichkeiten für Planänderungen

Insbesondere wurde auch deutlich, dass im weiteren Prozess in Detailfragen noch Möglichkeiten für Planänderungen bestehen. So wird in der Ausführung immer auch noch einmal nach Möglichkeiten gesucht, Baumfällungen zu vermeiden. 

Positive Stimmen zum Parkplatz-Umbau

Der alte Friedhof Brassert soll gezielt zu einer attraktiven öffentlichen Parkanlage weiterentwickelt werden. Die geplante Umgestaltung des Parkplatzes an der Familienbibliothek Türmchen mit dem künftigen Platz der Kinderrechte wurde dabei deutlich weniger kontrovers diskutiert als zuvor im Stadtrat. Viele Teilnehmende bewerteten die Pläne ausdrücklich positiv. Darüber hinaus gab es verschiedene Anregungen aus der Bürgerschaft, die das Planungsbüro nun prüfen wird.

Repräsentativer Zugang

Auch die Zugänge zum Friedenspark sollen neugestaltet werden. Der bislang eher versteckte Zugang am Parkplatz Eduard-Weitsch-Weg wird etwas verlegt. Zusätzlich entsteht vis-à-vis von Marschall 66 an der Kampstraße ein weiterer repräsentativer Zugang mit einem kleinen Platz.

Würdevolle Erhaltung

Die Grabfelder, unter anderem für Opfer der Wehrmacht sowie zivile Kriegsopfer, sollen jeweils mit Metallstelen ausgestattet werden. Kurze Texte und Bilder informieren dort künftig über die Geschichte der Gedenkstätten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Erinnerungskultur auch im Zuge der Neugestaltung würdevoll erhalten bleibt.

Beleuchtung wird modernisiert

Auch die Wege im Park sollen aufgewertet werden. Unter anderem ist vorgesehen, die Beleuchtung zu modernisieren beziehungsweise teilweise neu zu installieren. Eine Informationsbroschüre der beim Spaziergang vorgestellten Pläne zur Neugestaltung des Friedensparks steht zum Download bereit (unterhalb des Textes, Bürgerinformation Spaziergang Friedenspar). 

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Im Rahmen eines Bürgerdialogs informierte die Stadt Marl über die Neugestaltung des Friedensparks. Foto: Stadt Marl