Das ist die ExtraSchicht

40 Spielorte - 18 Städte - 1 Nacht

2001 startete die ExtraSchicht, die Nacht der Industriekultur, mit ihrer Erfolgsgeschichte. Das Kulturfestival, welches sich durch die gesamte Metropole Ruhr zieht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das industriekulturelle Erbe der Region nicht zu verstecken, sondern vielmehr zu feiern und für alle sichtbar zu machen. So entstand ein städteübergreifendes Netzwerk, welches Jahr für Jahr weiter anwuchs.

Was mit 30.000 Gästen und 100 Programmpunkten seinen Anfang nahm, beherbergt inzwischen jedes Jahr rund 2.000 Künstlerinnen und Künstler. Und sie alle erwecken ehemalige Industrieanlagen, Museen und Landmarken auf ganz neue Weise zum Leben.

Am 27. Juni 2026 kehrt die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur – zurück und bringt an 40 Spielorten in 18 Städten das Ruhrgebiet erneut zum Leuchten. In diesem Jahr bereichern vier neue Spielorte das Programm und öffnen Räume, die neue Perspektiven auf Kunst, Wissenschaft und städtische Kreativität ermöglichen. Gleichzeitig kehren sieben beliebte Spielorte zurück. Mit dabei ist auch wieder das Erzschachtmuseum in Marl.

Und dort wartet ein ganz spezielles Programm. Ein Stelzenläufer sorgt genauso für kurzweilige Unterhaltung wie ein Orgel- und ein Dudelsackspieler. Und natürlich wird es auch wieder Führungen durch das Museum geben. Darüber hinaus laden verschiedene Aussteller zum Thema Industrie und Bergbau ein, das Thema zu beleuchten. Apropos Beleuchtung - wie in der Vergangenheit wird in diesem Jahr das Museum einmal mehr durch ein wunderschönes Ambiente-Licht angestrahlt. 

Für Besucher wird eine bewachte Fahrradabstellanlage genauso zur Verfügung gestellt wie eine Garderobe für alle Mitbringsel. Zudem gibt es Sitzmöglichkeiten direkt vor der Bühne

Karten verkauft der i-Punkt der Stadt Marl, Tel. 02365/99-4310.

Natürlich ist dann auch für Essen und Trinken gesorgt, unter anderem durch die IGBCE:
- Food Truck mit Baumstriezel
- Vom Grill: Bratwurst, Currywurst, Vegane Wurst, Frikadellen
- Champignons-Pfanne mit verschiedenen Saucen
- Blumenkohl-Käse-Medaillons

Das war die ExtraSchicht 2025 in Marl

Das Marler Erzschachtmuseum verwandelte sich am Samstag, 28. Juni, im Rahmen der ExtraSchicht 2025 in einen strahlenden Hotspot der Industriekultur. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher freuten sich über das vielfältige Kulturprogramm aus Musik, Tanz, Kunst und Kulinarik.

 

Von der traditionellen Blasmusik der Bergkapelle Auguste Victoria über die Auftritte der Nachwuchstalente der Musikschule Marl bis hin zu energiegeladenen Shows von “Threepwood’n’Strings”, “B.Y.O.B.” und “Pott Unplugged“: Das musikalische Line-up begeisterte Jung und Alt. So entstand eine ausgelassene Stimmung an der Bergbaukulisse, die in der Dunkelheit in bunten Farben angestrahlt wurde. Weitere visuelle Highlights waren Licht- und Feuershows sowie der Auftritt von “Tanz Kreativ“, der für staunende Gesichter sorgte.

Auch abseits der Bühne wurde viel geboten. Die Welt der Tattoo-Kunst faszinierte die Besucherinnen und Besucher ebenso wie der Kumpelmarkt, der mit dem ein oder anderen alten Schatz aus vergangenen Bergbau-Zeiten Herzen höherschlagen ließ. Infostände lokaler Bergbauvereine präsentierten ein Stück der Marler Geschichte aus Vergangenheit und Gegenwart. Dazu machten schmackhafte Weinverkostungen im Weinkontor und leckere Köstlichkeiten durch den Heimatverein Marl e.V. und die IGBCE Drewer II den Abend zu einem runden Erlebnis. Die Erzschachtfreunde zeigten an ihrem Standort eindrucksvoll, wie lebendig Industriekultur in Marl war und wie sie immer noch heute ist: Ein voller Erfolg – stimmungsvoll, stadtverbunden und unvergesslich.

 

Zum Standort: Erzschacht AV 4/5 in Marl

Die ehemalige 1928 bis 1932 erbaute Doppelschachtanlage des Bergwerkes Auguste Victoria in Marl Drewer, deren Namenspatronin die letzte Deutsche Kaiserin war, wurde bereits Mitte der sechziger Jahre fördertechnisch aufgegeben.  Aus grubenwassertechnischen Gründen wurde der Schacht vier noch bis 1999 bewirtschaftet. Ein einmaliges Novum für eine Deutsche Steinkohlenzeche ist der an diesem Standort von 1936 bis 1962 parallel zum Steinkohleabbau betriebene Blei-Zink-Erzabbau.  Ca. 450.000 Tonnen Blei und Zink sowie 250 Tonnen Silber wurden hier gewonnen.

Impressionen ExtraSchicht in Marl


Kontakt


Herr Turon

Stadtmarketing und Ehrenamt Sachbearbeitung Operatives Stadtmarketing, Leitung Veranstaltungsmanagement
marketing@­marl.de 02365 99-2782 Adresse Details

Stadthaus 1, Gebäude 1
Raum: 1A.1.18
Carl-Duisberg Straße 165
45772 Marl